PV-Anlagen in Schutzzonen:
PREFA bringt Denkmalschutz und Photovoltaik in Einklang

Kurzfassung:

Der Verfassungsgerichtshof hat in einem St. Pöltner Anlassfall zentrale PV-Regelungen für Schutzzonen aufgehoben. Sichtbare Photovoltaikanlagen dürfen damit nicht pauschal an einer Sonderregel oder verpflichtenden Gremienfreigabe scheitern, sondern müssen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und mit Blick auf das Ortsbild beurteilt werden. Für historische Dächer und sensible Bestandsgebäude werden integrierte Solarlösungen dadurch noch wichtiger: PREFA verbindet Gebäudehülle und Solarstromerzeugung zu einem optisch ruhigen Gesamtsystem.

VfGH-Entscheidung stärkt Einzelfallprüfung

Photovoltaik und Ortsbildschutz müssen kein Widerspruch sein. Der Verfassungsgerichtshof hat in Zusammenhang mit den Schutzzonenbestimmungen der Stadt St. Pölten jene Regelungen aufgehoben, die Photovoltaikanlagen auf einsehbaren Dachflächen besonders einschränkten und eine Freigabe durch ein fachlich qualifiziertes Gremium vorsahen.

Für Bauherr, Planer und Eigentümer historischer Gebäude bedeutet das nicht, dass jede PV-Anlage automatisch zulässig ist. Der Schutz des Ortsbildes bleibt ein wesentliches Kriterium. Entscheidend wird künftig noch stärker die konkrete Lösung am jeweiligen Gebäude: Wie sichtbar ist die Anlage? Wie fügt sie sich in Dachform, Materialität und Stadtbild ein? Und wie lässt sich Solarenergie gewinnen, ohne die architektonische Qualität des Bestands zu beeinträchtigen?

Genau hier setzen PREFA Solarlösungen an.

Der Blick am Kirchturm vorbei zeigt die PREFA Solardachplatten in edlem Schwarz auf dem Dach der St. Karl Borromäus Kirche in Nürnberg. Die Perspektive verdeutlicht die perfekte Integration der Solarmodule, die sich nahtlos in das Satteldach des denkmalgeschützten Gebäudes einfügen. Auch die prägnanten Zierelemente der Kirchenmauer, welche die Architektur des fränkischen Expressionismus unterstreichen, sind erkennbar. Die Solardachplatten liefern nachhaltige Energie für die Kirche und die umliegenden Gebäude und stellen gleichzeitig eine ästhetische Lösung im Bereich des Denkmalschutzes dar.

Solarenergie für Gebäude mit Geschichte

„Gerade im historischen Stadtbild braucht es Lösungen, die Energiewende und Baukultur nicht gegeneinander ausspielen, sondern intelligent verbinden“, sagt Bernhard Allmer, Produktmanager bei PREFA Österreich.

PREFA Solarsysteme sind für Projekte entwickelt, bei denen nicht nur Leistung und Wirtschaftlichkeit zählen, sondern auch die Wirkung auf das Gebäude. Statt einer aufgesetzten technischen Fremdschicht entsteht eine einheitliche Dachfläche, bei der Gebäudehülle und Photovoltaik optisch und funktional zusammenspielen.

Das ist besonders dort relevant, wo Dachlandschaften das Ortsbild prägen: in Schutzzonen, bei hochwertigen Sanierungen, im innerstädtischen Bestand und bei Gebäuden mit historischer oder architektonischer Bedeutung.

Die Preisverleihung beim renommierten Callwey-Wettbewerb „Wohngebäude des Jahres“ 2025: Im Vordergrund präsentiert eine elegante Gestalt in dunklem Anzug und weißem Hemd stolz den Preis „Architects' Choice“. Die Person ist Bernhard Allmer, der für PREFA-Solarprodukte verantwortlich ist. Der Preis besteht aus einer eleganten dunklen Steinplatte mit einem modernen Logo und klarer Typografie. Im Hintergrund befindet sich eine stilvolle Bühne mit einem großen Banner und Akzentbeleuchtung, die den feierlichen Charakter der Veranstaltung unterstreicht. Die Szene spiegelt Innovation und Exzellenz in der Architektur wider.

Photovoltaik im Dienst des Ortsbildes

Mit der PREFA Solardachplatte können Dachflächen zur Stromerzeugung genutzt werden, ohne dass ein zusätzlicher Dachaufbau das Gesamtbild dominiert. Die Photovoltaikzellen sind direkt mit der Aluminium-Grundplatte verbunden. Dadurch entsteht eine ruhige, integrierte Dachfläche, die sich besonders für Projekte eignet, bei denen Gestaltung und Technik gemeinsam gedacht werden müssen.

Die PREFA Solardachplatte ist widerstandsfähig, sturmfest, hagel- und bruchfest. Die eingesetzte Half-Cut-Technologie unterstützt eine hohe Leistung auch bei anspruchsvollen Wetterbedingungen. Für Sanierungen bedeutet das: Das Dach wird nicht nur erneuert, sondern zugleich zur Energiefläche.

Für Doppelstehfalzdächer bietet PREFA zusätzlich das Solarmodul PREFALZ. Es wurde speziell für PREFALZ Dächer entwickelt und wird mit einer kombinierten Falz- und Modulklemme direkt am Doppelstehfalz befestigt. Dadurch ist keine Dachdurchdringung notwendig. Die charakteristische Linienführung des Doppelstehfalzes bleibt erhalten, während die Dachfläche zur Stromerzeugung genutzt wird.

Detailaufnahme einer modernen PREFALZ Dachfläche mit integrierten Solarmodulen. Die rahmenlosen Glas/Glas-PV-Module mit innovativer TOPCon-Zellentechnologie fügen sich nahtlos in das elegante Aluminiumdach ein und sorgen für eine ästhetische, homogene Optik. Die dunkle Oberfläche reflektiert das Licht dezent und unterstreicht das hochwertige Design. Dank flacher Neigung profitieren die Module von einem verbesserten Selbstreinigungseffekt, was langfristig maximale Effizienz und geringen Wartungsaufwand garantiert – eine perfekte Kombination aus Nachhaltigkeit, Leistung und Design.

Referenz: St. Karl Borromäus in Nürnberg

Wie Denkmalschutz und erneuerbare Energie zusammenfinden können, zeigt die Kirche St. Karl Borromäus in Nürnberg-Mögeldorf. Das fast 100 Jahre alte Gebäude wurde umfassend saniert und mit rund 800 Quadratmetern PREFA Solardachplatten ausgestattet. So entstand Bayerns größte Photovoltaikanlage auf einem Kirchendach.

Für das Projekt wurden Farbgebung und Form der Solardachplatten so umgesetzt, dass die ursprüngliche Dachoptik nahezu originalgetreu erhalten blieb. Das Ergebnis ist ein Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz, architektonischer Anspruch und moderne Solarenergie in Einklang gebracht werden können.

Vorderseite der St. Karl Borromäus Kirche in Nürnberg: Das Bild zeigt das beeindruckende Dach der denkmalgeschützten Kirche, das mit schwarzen PREFA-Solardachplatten gedeckt ist. Die Solarmodule fügen sich harmonisch in die historische Architektur der Kirche ein und stellen gleichzeitig eine moderne Lösung zur nachhaltigen Energiegewinnung dar. Im Hintergrund sind moderne Gebäude und die grünen Hügel Nürnbergs zu sehen, was den gelungenen Übergang zwischen traditioneller Kirchenarchitektur und zeitgemäßer Energieversorgung verdeutlicht. Das Aluminiumdach der Kirche wird durch die stilvolle PREFA Dachplatte R.16 vervollständigt.

PREFA unterstützt von der Planung bis zur Umsetzung

Gerade bei Solaranlagen in Schutzzonen zählt eine saubere Planung. PREFA begleitet Projekte mit technischer Beratung, Auslegung, Planungsunterlagen und der Vermittlung qualifizierter Handwerkspartner. Eigens geschulte Partnerbetriebe übernehmen Montage und Installation der Solarlösungen.

Damit erhalten Bauherr, Architekt und Planer ein System, das nicht nur Energie erzeugt, sondern auch den gestalterischen Anforderungen sensibler Dach- und Fassadenflächen gerecht wird.

Mehr Informationen zu PREFA Solarlösungen finden Sie hier.

Die Nahaufnahme des Daches der St. Karl Borromäus Kirche in Nürnberg zeigt die präzise verlegten PREFA Solardachplatten in elegantem Schwarz. Die gut integrierten Solarmodule fügen sich harmonisch in die historische Architektur ein und stellen eine nachhaltige Energiequelle dar. Im Hintergrund sind die markanten Kirchtürme mit ihren klassischen spitzen Dächern zu sehen. Die PREFA Dachlösung aus robustem Aluminium verbindet Denkmalschutz mit erneuerbarer Energie perfekt.