Haus Immi: Solardach im Bergdorf

Zusammenfassung:

In Ebnit in Vorarlberg entstand auf 1.000 Metern Seehöhe ein minimalistisches Holzhaus mit integrierter Solarstromerzeugung. PREFA Solardachplatten und Dachplatten R.16 bilden eine homogene, robuste Dachhaut in P.10 Schwarz. Zusammen mit Erdwärmepumpe, Erdwärmekörben, kompaktem Bauvolumen und regionaler Ausführung zeigt Haus Immi, wie nachhaltiges Bauen im alpinen Raum konkret aussehen kann.

Daten & Fakten

Produkte:

PREFA Solardachplatte und Dachplatte R.16

Farben:

P.10 Schwarz

Architektur:

Baumeister Jürgen Haller GmbH

Verarbeitung:

Bejos Berchtold Jochen Spenglerei GmbH

Ort, Land:

Ebnit, Österreich

Objektart:

Einfamilienhaus

In Ebnit oberhalb von Dornbirn entstand auf 1.000 Metern Seehöhe ein kompaktes Holzhaus, das Reduktion konsequent umsetzt: wenig Bauvolumen, regionale Handwerksarbeit, natürliche Materialien und ein PREFA Solardach, das sich nahezu unsichtbar in die schwarze Dachfläche integriert.

Für eine junge Familie plante Architekt Jürgen Haller ein kleines Wohnhaus, das Ressourcen spart, ohne an Wohnqualität zu verlieren. Der Entwurf folgt einem klaren Ziel: weniger Material, weniger Technikaufwand, weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen – und trotzdem ein Haus, das im Alltag funktioniert.

Hoch über dem Tal steht Haus Immi wie ein klarer Holzmonolith im sonnigen Berghang von Ebnit. Die reduzierte Weißtannenfassade und das schwarze PREFA Solardach setzen einen kraftvollen Kontrast zur weiten Alpenlandschaft. Integrierte Solardachplatten und Dachplatten R.16 in P.10 Schwarz liefern Solarstrom, trotzen alpinem Wetter und sichern ein langlebiges, harmonisches Dachbild.

Reduktion statt Luxus

Man lebt mit der Natur. So sollte es im Haus Immi sein“, erklärt Architekt Jürgen Haller das Konzept. Statt auf große Gesten setzte er auf ein reduziertes Bauvolumen, klare Formen, landestypische Materialien und die Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben aus der Region.

Die Fassade besteht aus klimaresistenter Weißtanne. Das kompakte Haus nutzt den Hang und organisiert den Wohnraum auf drei Ebenen. Das Erdgeschoß wurde in Beton ausgeführt und nimmt Eingang, Garage und Heiztechnik auf. Darüber liegen die Obergeschoße in Holzmassivbauweise.

Im ersten Geschoß befinden sich die Stube mit Kamin, die offene Küche, ein kleines Arbeitszimmer und eine Loggia, die zugleich als thermische Pufferzone dient. Große Fenster öffnen den Blick in alle Richtungen. Unter dem steil aufragenden Dach liegen Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad.

Porträt des Vorarlberger Architekten Jürgen Haller, der Haus Immi in Ebnit als konsequent reduziertes und nachhaltiges Holzhaus plante. Der lächelnde Architekt steht in einem warm beleuchteten Innenraum. Sein Entwurf verbindet regionale Materialien mit einem robusten PREFA Solardach aus Solardachplatten und Dachplatten R.16 in P.10 Schwarz für alpine Bedingungen.

Das Dach als Solarkraftwerk

Das Dach ist bei Haus Immi mehr als Witterungsschutz. PREFA Solardachplatten und Dachplatten R.16 bilden eine einheitliche Dachhaut in P.10 Schwarz. Die Solardachplatten sind direkt in das PREFA Dachsystem integriert und wirken dadurch nicht wie ein nachträglich montierter Aufbau.

Für die Architektur ist das entscheidend: Die ruhige, reduzierte Form des Hauses bleibt erhalten, während das Dach ganzjährig Solarstrom liefert. Auch die Robustheit spielte in der alpinen Lage eine zentrale Rolle. Solardachplatte und Dachplatte sind laut Projektangaben für hohe Vorarlberger Schneelasten von bis zu 1.000 Kilogramm pro Quadratmeter ausgelegt.

Die Wärmeversorgung übernimmt eine Erdwärmepumpe. Sie beheizt das Haus und liefert Warmwasser. Als Energiequelle dienen drei kompakte Erdwärmekörbe, die direkt in den Hang integriert wurden. So verbindet das Projekt solare Stromerzeugung mit einer Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe.

Die dynamische Nahaufnahme zeigt die markante Dachfläche von Haus Immi vor grünen Bergwiesen und dunklen Tannen. PREFA Dachplatten R.16 in P.10 Schwarz, präzise Detaillösungen und Schneefänger formen ein kraftvolles, einheitliches Dachbild. Die leichte, robuste Aluminiumdeckung widersteht alpinem Wetter sowie hohen Schneelasten und schützt das Holzhaus in Ebnit dauerhaft und wartungsarm.

Dacharbeit im Heimatdorf

Zum Nachhaltigkeitskonzept gehörte auch eine möglichst schlanke Ausführung auf der Baustelle. Die Vorarlberger Firma Bejos realisierte das PREFA Aluminiumdach mit Dachplatten R.16 und schwarzen Solardachplatten, die sich farblich kaum voneinander unterscheiden.

Wir haben in Ebnit das Spenglerhandwerk auf das Wesentliche konzentriert“, sagt Jakob Berchtold von Bejos. Für ein Projekt in hochalpiner Lage war die Erfahrung vor Ort ein wichtiger Vorteil: Der Spenglermeister kennt Ebnit und die geografischen Bedingungen aus eigener Praxis.

Auch in der Montage zeigte sich der Nutzen der integrierten Lösung. „Für uns entfiel die Arbeit der zusätzlichen Montage einer separaten Solaranlage, was alles vereinfachte. Es brauchte weniger Schnittstellen, die normalerweise ein Risiko darstellen“, erklärt Berchtold.

Haus Immi macht damit sichtbar, wie Solartechnik Teil der Gebäudehülle werden kann – funktional, robust und gestalterisch ruhig. Gerade im alpinen Raum zeigt das Projekt, warum ein Dach heute mehr leisten kann als Schutz vor Wind, Wetter und Schnee.

Porträt von Spenglermeister Jakob Berchtold von der Vorarlberger Firma Bejos in seiner Werkstatt. Der Handwerker lehnt entspannt an einer Maschine und blickt lächelnd in die Kamera. Beim Haus Immi realisierte er das integrierte PREFA Solardach aus Solardachplatten und Dachplatten R.16 in P.10 Schwarz – robust, montagefreundlich und optisch harmonisch.

Weitere Informationen

Material: PREFA Solardachplatte und Dachplatte R.16 in P.10 Schwarz

Fotocredit: PREFA / Croce & Wir