Eine Kindertagesstätte mit bronzefarbenem Mantel

Die unterfränkische Stadt Alzenau ist bekannt für ihre Weinberge und die Burg Alzenau, eine der bedeutendsten Bauwerke der Spätgotik in Franken. Mit Stolz auf sein historisches Erbe strebt die traditionsbewusste Stadt am Rande des Spessarts danach, Vergangenheit und Zukunft durch eine verantwortungsvolle und nachhaltige Stadtentwicklung harmonisch zu vereinen. Jedes Neubauprojekt wird kritisch auf seinen ökologischen und städtebaulichen Mehrwert hinterfragt. So auch der Neubau der kommunalen Kindertagesstätte, den Härtner Architekten aus Stuttgart erfolgreich realisiert haben. 

Hybridgebäude für Generationen

Die neue Kindertagesstätte sollte aber nicht nur den Jüngsten bedarfsgerechten Begegnungsraum bieten, sondern auch adäquaten Wohnraum für die Mitarbeitenden des nahegelegenen Klinikums. „Wir finden es gut, wenn mehrere Funktionen kombiniert werden, aber oft erweisen sich Förderlogiken, Vergabeverfahren und die Erwartungshaltung kommunaler Entscheidungsträger als beharrliche Herausforderungen“, so Theo und Claudia Härtner. Eine Challenge wie gemacht für das Architektenpaar, denn sie sind nicht nur auf den Neubau von Kitas, Grundschulen und Lerninstitutionen spezialisiert, sondern auch auf lösungsorientierten Dialog und Diskurs mit den Verantwortlichen.

Die Architekten Claudia und Theo Härtner sitzen strahlend vor einem Architekturmodell. Das Architektenpaar realisiert die Kindertagesstätte in Alzenau, ein zukunftsweisendes Hybridgebäude mit einer Fassade aus PREFA Aluminium. Im Vordergrund des Architekturmodells sind Baumminiaturen zu sehen, die das nachhaltige Gesamtkonzept widerspiegeln. Die Kita in Alzenau kombiniert innovative Architektur mit verantwortungsvoller Stadtentwicklung und zeigt die Vielseitigkeit von PREFA Wandrauten 44 × 44 in Bronze. Die langlebige, wartungsarme und zu 100 % recycelbare Aluminiumfassade verbindet den Wohn- und den Kitabereich optisch zu einer harmonischen Einheit. Das Bild fängt die kreative Energie des Planungsprozesses ein und unterstreicht die ästhetischen und ökologischen Vorteile von PREFA-Produkten.

Enkeltauglich dank Holz und Recyclingbeton

Der architektonische Entwurf sah einen L-förmigen Gebäudekomplex als Recyclingbeton-Massivbau mit schräg gestellter Außenwand vor, der von einem Staffelgeschoss mit sechs Appartements in Holzmassivbauweise ergänzt wird. Im Inneren der zweigeschossigen Kindertagesstätte entstanden sieben Gruppenräume für verschiedene Altersklassen plus Mehrzweckraum, Spielzonen am Flur sowie belichtete und belüftete Sanitärräume. Durch die Kombination zweier Massivbauweisen, einer vorgehängten Aluminiumfassade und einer reduzierten technischen Ausstattung antwortet der Entwurf auf moderne Nachhaltigkeitsstandards.

Herausfordernd waren die unterschiedlichen Grundrissgeometrien und statischen Raster, verschiedene Leitungsverläufe sowie die Lastabtragung über die unteren Geschosse. Die vorgehängte Aluminiumfassade aus PREFA Wandrauten 44 × 44 in Bronze sollte die unterschiedlichen Funktionsbereiche des Hybridgebäudes optisch zu einer stimmigen Einheit verbinden. „Wenn man den gesamten Lebenszyklus anschaut, ist PREFA bei Energieaufwand und Recycelbarkeit einfach vorn“, lobt Claudia Härtner das Fassadensystem – wohlwissend um den ökologischen Wert ressourcenschonender und klimaaktiver Baustoffe, der stets im Kontext zum spezifischen Einsatzort steht.

Die eindrucksvolle Gesamtgestaltung der kommunalen Kindertagesstätte in Alzenau wird auf der Luftaufnahme sichtbar. Das winkelförmige Hybridgebäude ist harmonisch in ein ruhiges Wohnviertel am Rande des Spessarts eingebettet. Die Fassade aus bronzefarbenen PREFA Wandrauten 44 × 44 verleiht dem Baukörper eine markante, hochwertige Optik und betont die moderne Architektur. Begrünte Dachflächen, großzügige Außenanlagen und eine klare Verkehrsführung unterstreichen das nachhaltige Gesamtkonzept. Die Kombination aus langlebigem Aluminium, Holz und Recyclingbeton erfüllt höchste ökologische Standards. Diese Perspektive hebt die durchdachte städtebauliche Integration und den multifunktionalen Charakter des Gebäudes hervor – ein zukunftsweisendes Projekt für Bildung, Wohnen und Nachhaltigkeit.

Handwerkskunst made in Franken

Den bronzefarbenen Aluminiummantel legte die Spenglerei ASA Schüßler um das Gebäude. Das fränkische Traditionsunternehmen hat bereits das zweite PREFARENZEN Projekt in Alzenau erfolgreich umgesetzt. Für das Hybridgebäude wurden etwa 3.500 der 44 × 44 Zentimeter großen PREFA Wandrauten in Bronze montiert – jede einzeln verdeckt mit PREFA Rillennägeln auf die hölzerne Vollschalung angebracht. Die zahlreichen Gebäudeecken und Leibungen sind mit Taschenprofilen und Standard-Eckwinkeln besetzt. 

Dabei waren Fingerspitzengefühl und Know-how gefragt. Für Projektleiter Marcel Schmidt und Betriebsleiter Siegmar Fried lagen die Herausforderungen besonders in den neuralgischen Punkten, wo die kleinen Dachflächen der Erker auf null auslaufen und in die Fassade übergehen. Deren Wandrauten treffen auf PREFALZ Scharen. Diese Bleche mussten so montiert werden, dass der natürliche Wasserabfluss gewährleistet bleibt und gleichzeitig optisch ansprechend gearbeitet wird. 

Selbstbewusst und freundlich steht Projektleiter Marcel Schmidt von der Spenglerei ASA Schüßler vor einer eindrucksvollen Wand aus unterschiedlich geformten Aluminiumelementen. Die dynamisch arrangierten Metallplatten spiegeln das Licht effektvoll wider und symbolisieren Innovation, Präzision und Qualität in der Metallverarbeitung. Der Mann im weißen Hemd verkörpert Kompetenz und moderne Fertigungsexzellenz. Im Hintergrund wird die vielfältige Verarbeitungsmöglichkeit von Aluminium sichtbar – von Dach- und Fassadensystemen bis hin zu maßgefertigten Sonderlösungen.

Bilder zum Download

Material: Wandraute 44 × 44, PREFALZ, Bronze 

Hier stehen weitere Bilder zum Download bereit.

Fotocredit: PREFA / Croce & Wir