Die „Prefarenzen“ stehen für außergewöhnliche Objekte, die mit Prefa Materialien kreativ und innovativ umgesetzt wurden. Diese werden jährlich in einem Architektur-Buch inszeniert und präsentiert.
Die Architekten des Experten-Dialogs zählten in den vergangenen Jahren selbst zu den Prefarenzen-Architekten. Positiv ist, so Nils Krause, dass dies gerade „kein klassischer Wettbewerb“ ist. „Bei der Auswahl lege ich vor allem Wert auf die innere Funktion und den äußeren Ausdruck“, betont der Stuttgarter Architekt und vergleicht dies mit Spitzensport: „Viele laufen Schlittschuh, eine Kür nur wenige“. Marleen Viereck ergänzt: „Die Objekte zeigen, man kann mit einfachen Produkten gute Architektur machen.“ Für die Bewertung ist für sie eine „klar strukturierte Formsprache und dass die Message rüberkommt“ ausschlaggebend. Thomas Heil achtet darauf, dass „das Projekt einen Dialog mit dem Ort eingeht, wie der Ausdruck im Umfeld wirkt und der Umgang mit der Oberfläche erfolgt.“
„Die Prefarenzen werden zu einem ganzheitlichen Konzept. Wir wollen eine architekturaffine Zielgruppe ansprechen – und das nicht nur einmal im Jahr mit unserem Architektur-Buch, sondern wir werden dieses um ein regelmäßiges Printjournal und ein E-Magazin erweitern. Diese Formate werden durch Veranstaltungsreihen und Events ergänzt“, erläutert Jungmair die Pläne.
Aufgrund der Corona-Krise ist das Timing für die Prefarenzen 2021 noch offen. Es wird in den nächsten Monaten, soweit es die Reisebeschränkungen zulassen, an der kommenden Ausgabe gearbeitet, die Ende 2020/Anfang 2021 erscheinen und im stimmigen Rahmen einer architekturaffinen Zielgruppe entsprechend präsentiert werden wird. Die Prefarenzen 2020 können in der Zwischenzeit hier bestellt werden: