Polizeikommissariat 43 in Hamburg: Architektur und Schraffur

Zusammenfassung:

Das erweiterte Polizeikommissariat 43 in Hamburg verbindet einen Backsteinbestand aus den 1980er-Jahren mit einem markanten Neubau. Prägend ist die rund 1.100 Quadratmeter große, in Mittelbronze C33 eloxierte Aluminiumfassade aus PREFA Strangpressprofilen Zacke. Das Architekturbüro Pflügelbauer & Scheffczyk nutzte die plastische Oberfläche, den leichten Radius und die changierenden Eloxalnuancen, um Sicherheit, Funktionalität, Nachhaltigkeit und architektonische Präzision sichtbar zusammenzuführen.

Bronze als Orientierungspunkt

Schon bei der Anfahrt in den Südosten Hamburgs setzt das Polizeikommissariat 43 einen markanten Akzent. Über dem langgestreckten Backsteingebäude aus den 1980er-Jahren erhebt sich der Erweiterungsbau von Pflügelbauer & Scheffczyk. Die dunkel eloxierte Aluminiumfassade in Bronze gibt dem Baukörper Tiefe, Struktur und Präsenz. Je nach Licht wirkt sie mal ruhig, mal lebendig – und macht das Kommissariat zu einem klaren Orientierungspunkt im Stadtbild.

Weitläufige Straßenansicht des Polizeikommissariats 43 in Hamburg: Der präzise gegliederte Neubau erhebt sich über dem Backsteinbestand und fasziniert mit einer PREFA Aluminiumfassade aus Strangpressprofilen „Zacke“ in Mittelbronze. Die horizontale Schichtung und fein strukturierte Oberfläche erzeugen je nach Lichteinfall lebendige Reflexionen und machen das Gebäude zum architektonischen Eyecatcher. PREFA Aluminium überzeugt durch hohe Korrosionsbeständigkeit, Langlebigkeit und minimalen Wartungsaufwand – eine nachhaltige Lösung für moderne, funktionale und designstarke Fassaden.

Komplexe Aufgabe, klare Architektur

Die Erweiterung war mehr als eine Flächenvergrößerung. Auf rund 4.650 Quadratmetern Bruttogeschossfläche mussten behördliche Vorgaben, Sicherheitsanforderungen, Gebäudetechnik und moderne Arbeitswelten zusammengeführt werden. Für eine Polizeiwache heißt das: sichere Schleusen, Verwahrungsräume, Equipmentflächen, Lüftung und Technik – aber auch Büroräume, Sporträume und Rückzugsbereiche für einen 24-Stunden-Betrieb.

„Der Weg zur Fertigstellung war lange und intensiv“, erinnert sich Architekt Andreas Pflügelbauer. Gerade deshalb war ein Entwurf gefragt, der nicht addiert, sondern ordnet.

An einem Tisch sitzen zwei Architekten, die gerade Pläne erstellen. Vor ihnen stehen Getränke und ein Modell. Das Polizeikommissariat 43 in Hamburg, das von den beiden entworfen wurde, wurde mit PREFA Strangpressprofilen eindrucksvoll erweitert. Im Fokus der Szene stehen die beiden Herren von Pfluegelbauer Scheffczyk Architekten. Das Bild zeigt die Arbeit mit Plänen, Modellen und Unterlagen und spiegelt den langwierigen Weg zur Fertigstellung des Bauwerks wider.

Weiterbauen am Bestand

Der Neubau hebt sich deutlich vom flachen Bestandsgebäude ab. Eine Glasfuge markiert den Übergang. Die vertikale Gliederung des Backsteinbaus trifft auf die horizontal geführten Bänder der Erweiterung – ein bewusster Kontrast, der beide Baukörper verbindet, statt sie gegeneinander auszuspielen.

Zur Hofseite zeigt sich die charakteristische Rundung des Neubaus. Sie ist nicht nur Geste, sondern organisiert auch das Innere: kurze Wege, gute Belichtung und eine moderne Arbeitsstruktur. Auf dem Dach sorgen rund 1.000 Quadratmeter Begrünung und eine Solarthermieanlage für einen zusätzlichen Nachhaltigkeitsbeitrag.

Markante Gesamtansicht des Polizeikommissariats 43 in Hamburg: Der geschwungene Neubau hebt sich mit seiner rund 1.100 m² großen PREFA Aluminiumfassade aus Strangpressprofilen „Zacke“ in Mittelbronze eindrucksvoll vom Backsteinbestand ab. Die fein strukturierte Oberfläche erzeugt lebendige Licht- und Schattenverläufe und macht das Gebäude zum architektonischen Eyecatcher. Dank hoher Witterungsbeständigkeit, Korrosionsschutz, Langlebigkeit und minimalem Wartungsaufwand stehen PREFA Aluminiumlösungen für nachhaltige, funktionale und designstarke Fassadenarchitektur.

Material mit Radius und Charakter

Für die großzügige Fassadenfläche suchten die Architekten ein Material, das den runden Baukörper präzise mitmacht und gleichzeitig gestalterische Tiefe erzeugt. Nach intensiver Bemusterung fiel die Wahl auf das PREFA Strangpressprofil Zacke mit eloxierter Oberfläche.

Eloxierte Aluminiumoberflächen entstehen durch ein elektrochemisches Verfahren, bei dem sich die Oxidschicht des Materials kontrolliert verstärkt. Das erhöht die Korrosions-, Verschleiß- und Witterungsbeständigkeit. Gleichzeitig entstehen feine Farbnuancen, die je nach Charge leicht variieren können – beeinflusst durch Temperatur, Dauer, Luftfeuchtigkeit und das Alter des Galvanikbades. Genau diese Varianz war gewünscht: Die Fassade sollte nicht glatt und uniform wirken, sondern lebendig.

Dramatische Untersicht des geschwungenen Neubaus des Polizeikommissariats 43 in Hamburg: Die PREFA Aluminiumfassade aus eloxierten Strangpressprofilen „Zacke“ in Mittelbronze entfaltet als Eyecatcher ihre volle Wirkung. Die fein geriffelte Struktur reflektiert das Sonnenlicht in lebendigen Nuancen und unterstreicht die präzisen Rundungen sowie die horizontalen Fensterbänder. PREFA Aluminium überzeugt dabei durch hohe Witterungsbeständigkeit, Korrosionsschutz, Langlebigkeit und minimalen Wartungsaufwand – ideal für nachhaltige, architektonisch anspruchsvolle Fassadenlösungen.

1.100 Quadratmeter Präzisionsarbeit

Umgesetzt wurde die Fassade von Kohlmeyer Fassadenbau unter der Projektleitung von Walter Kohlmeyer. Rund 1.100 Quadratmeter Fassadenfläche wurden mit in Bronze eloxierten PREFA Strangpressprofilen Zacke bekleidet. Die zwei Millimeter starken Aluminiumprofile wurden als 20 Zentimeter breite Elemente aneinandergereiht und überlappend montiert, sodass die Befestigungen verdeckt bleiben.

Besonders anspruchsvoll war der große Bogen der Fassade. Montageprofile mussten im passenden Radius gebogen, Fensterstürze und Fensterbänke als Aluminiummanschetten exakt berechnet und vorgefertigt werden. Vor Ort wurde die Unterkonstruktion mithilfe von Lasertechnik nivelliert, damit die Fassadenebene gleichmäßig vor dem Mauerwerk liegt.

Walter Kohlmeyer von Kohlmeyer Fassadenbau lehnt an einem Empfangselement vor einer markant strukturierten Wand mit präziser Linienführung. Der Projektleiter war bei der Erweiterung des Polizeikommissariats 43 in Hamburg für rund 1.100 Quadratmeter Fassadenfläche verantwortlich. Das architektonisch anspruchsvolle Bauwerk wurde mit PREFA Strangpressprofilen Zacke in Bronze eloxiert bekleidet.

Wie Schraffuren im Licht

Das Ergebnis ist eine homogene, aber nie eintönige Aluminiumfassade. Ihre strukturierte Oberfläche fängt das Licht, erzeugt Tiefe und erinnert an die Schraffur einer handgezeichneten Architekturskizze. So wird aus einem funktionalen Polizeibau ein architektonisches Statement: präzise geplant, handwerklich sauber umgesetzt und stark genug, um dem Bestand eine neue Rolle im Stadtbild zu geben.

Architektonische Untersicht des Polizeikommissariats 43 in Hamburg: Über dem Backsteinbestand erhebt sich der präzise gegliederte Neubau mit einer PREFA Aluminiumfassade aus Strangpressprofilen „Zacke“ in edlem Mittelbronze. Die fein geriffelte Oberfläche wird zum visuellen Eyecatcher und erzeugt faszinierende Lichtreflexe entlang der klaren, horizontalen Fensterbänder. PREFA Aluminium steht dabei für höchste Korrosionsbeständigkeit, Langlebigkeit und minimale Wartung – eine nachhaltige, designstarke Lösung für moderne und funktionale Fassadenarchitektur.

Weitere Informationen

Material: PREFA Strangpressprofil Zacke in Mittelbronze C33 eloxiert

Fotocredit: PREFA / Croce & Wir