Zusammenfassung:
In Budapest setzt das markante Mehrfamilienhaus mit kubischem PREFALZ Flachdach in P.10 Anthrazit im historischen Villenviertel einen modernen Kontrapunkt. Mit einer kontrastreichen Materialwahl aus Aluminium, Backsteinen und Beton bekräftigen die Budapester Architekten Zoltán Kabdebó und Dániel N. Varga (A Fiúk Építész Stúdió) die Besonderheiten des Baus.
Im noblen 12. Budapester Bezirk Hegyvidék zeugen prachtvolle Villen der Jahrhundertwende vom kulturellen Erbe imperialer Zeiten. Inmitten dieser architektonischen Nostalgie entstand nach den Entwürfen der Budapester Architekten von A Fiúk Építész Stúdió eine moderne Mehrgenerationen-Villa mit zwei getrennten Wohneinheiten. Ein prägnantes Gebäude, das die verschiedenen Epochen gekonnt verbindet.
Kubismus und Kontraste
Die Budapester Architekten Zoltán Kabdebó und Dániel N. Varga erhielten den Auftrag, auf dem elterlichen Grundstück des Eigentümers ein neues Familiendomizil zu errichten. Ein ausgeprägter Sinn für Wertigkeit leitete dabei die Materialauswahl. „Wir arbeiten prinzipiell mit wenigen Materialien. In diesem Projekt haben wir zwei langlebige und damit nachhaltige Materialien nebeneinander verwendet“, veranschaulicht Zoltán Kabdebó die gezielt gesetzten Kontraste: Ein kubischer Dachaufbau mit einer PREFALZ-Aluminiumhülle in P.10 Anthrazit krönt einen massiven Sockelbau in Stahlbetonrippenbauweise mit rotbraunem Backstein. Horizontal verlegte Backsteine bilden ein reizvolles Gegenspiel zu den vertikal aufstrebenden Winkelstehfalzen der Fassade. Und um die klare Formensprache konsequent zur Geltung zu bringen, wurde die Entwässerung der Aluminium-Fassade dezent nach innen gelegt.
Material und Moderne
Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich eine Wohnung mit direktem Zugang zum Garten. Darüber liegt die zweite Wohnung, verteilt auf zwei Etagen. Ein großer Balkon und eine Dachterrasse mit Weitblick öffnen den Wohnraum in die Ferne. Im kubisch gestalteten Dachgeschoss verbergen sich Master-Suite und Wellnessbereich. Durch den leicht versetzten Dachaufbau entstanden gewollte Überhänge, Einschnitte und geschützte Freibereiche. Einbauten aus marmorierten Natursteinplatten und heller Eiche in Küche, Treppenhaus und Badezimmern demonstrieren stilvolle Zurückhaltung.
Von Anfang an überzeugt
Spenglermeister Richárd Tóth arbeitete zwei Monate an der Umsetzung von Fassadenelementen, Vordach, Attika und Balkonverkleidungen. Die Scharen sollten aus der Attika heraus weitergeführt werden und optisch in einen kubischen Dachaufbau übergehen. An den Eckpunkten der Attika sind die Bleche fächerförmig angeordnet, sodass die Falze spitz zulaufen. Diese Details erforderten höchste Präzision beim Zuschnitt und beim Falzen. Eine Herausforderung, die das gewählte Material jedoch spielend meistert. „Mit Aluminium kann man fast Origami falten“, freut sich Richárd Tóth, der von Anfang an auf die Qualität von PREFA setzt. Genau genommen, seit das Unternehmen 2003 den ungarischen Markt erschlossen hat. Der erklärte Kunsthandwerker ist überzeugt von Verarbeitung, Leichtigkeit des Materials, Vielseitigkeit und dem durchdachten Montagesystem, welches die Arbeitsabläufe enorm vereinfacht. So wird das PREFA System zur idealen Basis für Handwerker, die technisches Know-how mit gestalterischem Anspruch verbinden.
Bilder zum Download
Material: PREFALZ Dach und PREFALZ Fassade in P. 10 Anthrazit
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Fotocredit: PREFA / Croce & Wir