Von 4. bis 6. Oktober fand in der Wiener Hofburg der
„Design District“ statt. 200 namhafte nationale Topmarken aus den Bereichen Design, Interieur, Lifestyle, Technik und Hi-Fi, Kunst und Accessoires präsentierten ihre Produkte auf 7.000 Quadratmetern. In kleinerem, exklusivem Rahmen luden die Veranstalter am Freitag erstmalig zum
„Design Dialog“. Neben spannenden Keynotes, Podiumsdiskussionen und Workshops stand vor allem die Vernetzung sowie der Erfahrungsaustausch zwischen Top-Entscheidungsträgern aus den Bereichen Politik, Immobilien, Architektur sowie Designern, Produzenten und Dienstleistern im Vordergrund. PREFA war als
exklusiver Aussteller vor Ort, weiters nahm
Ursula Obernosterer (PREFA, Leitung Objektberatung) an einer
spannenden Podiumsdiskussion zum Thema Architektur teil.Eröffnet wurde der Design Dialog von Keynote-Speaker
Matthias Horx (Gründer
Zukunftsinstitut Horx) mit dem Thema „Wohnen und Arbeiten 2030“. Laut Horx ist 2030 für Zukunftsforscher quasi schon morgen. Vor allem die Entwicklung in Richtung weniger Platz und wachsende Bevölkerung führen zu einer Veränderung in den Wohnkonzepten der Menschen. Die
Tendenz geht stark
in Richtung Gemeinschaft: co-working, co-housing, co-living, co-gardening und co-moving sind die Trendwörter der Zukunft in den Bereichen Arbeiten und Wohnen. Im weiteren Dialog ging es unter anderem um die Stadtgestaltung in der Zukunft, Smart Living und Smart City, Design & Lifestyle im Alltag sowie um Innenarchitektur vs. Architektur. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer
spannenden Podiumsdiskussion: Liebhaberei oder wirtschaftlich sinnvoll? Ist gute Architektur nur möglich, wenn sie öffentlich finanziert bzw. subventioniert wird? Hat Architektur Auswirkung auf das Lifestyle-Image? Ursula Obernosterer (PREFA, Leitung Objektberatung) diskutierte mit Martin Mittermair (Mittermair Architekten), Johann Moser (BWM Architekten) und Matthias Boeckl (Chefredakteur Architektur Aktuell) zu diesem komplexen Thema.Bei der Frage „Architekt und/oder Designer?“ war sich das Podium einig:
Architekt UND Designer. Wobei im Rahmen der Ausbildung ein stärkerer Fokus auf Interior Design zu setzen ist. Zusätzlich zur Rolle des Technikers und Planers hat sich der
Architekt im Laufe der Zeit auch
zum Soziologen entwickelt. Ein guter Architekt muss die Bedürfnisse seiner Kunden verstehen und daraus neue Räume und Raumqualitäten schaffen.Grundsätzlich wurde festgestellt, dass die Frage der Wirtschaftlichkeit häufig mit dem Blick auf Errichtungskosten beantwortet wird. In Zeiten von zunehmendem Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ökologie wird sich die Wahrnehmung von allen am Bau Beteiligten wohl ändern:
in Richtung einer Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden.Was die Zukunft auch bringt, PREFA ist dank der
nachhaltigen und flexiblen Eigenschaften von Aluminium für die kommenden Veränderungen und Innovationen gewappnet.