Ein Experten-Dialog entschied über herausragende Aluminiumobjekte: PREFARENZEN 2023

Mutige Architektur und exakte Umsetzung standen im Fokus des Auswahlverfahrens im Schlosspark von Grafenegg in Niederösterreich.

Bereits das vierte Mal fand der von PREFA veranstaltete Experten-Dialog im Schlosspark von Grafenegg in Niederösterreich statt. Namhafte Architekten und PREFA Experten aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Norwegen trafen sich in diesem außergewöhnlichen Ambiente, um aus über 200 eingereichten, internationalen Architekturprojekten jene auszuwählen, die 2023 in den Medien des Architekturforums PREFARENZEN präsentiert werden. Zwölf Projekte aus acht Nationen quer durch ganz Europa haben es dieses Jahr in die Endauswahl geschafft. Der Fokus richtet sich dabei sowohl auf die Qualität der architektonischen Entwürfe und Konzepte als auch auf den kreativen Einsatz der PREFA Aluminiumprodukte.

Neue Sichtweisen von außen

„Wir von PREFA richten den Blick auf die Technik, auf Funktionalität und Materialität. Wir holen uns gerne Experten von außen mit ins Boot, um neue, schöne Impulse zu erhalten. So erfahren wir, in welche Richtung sich der Markt bewegt und was die Anforderungen der betreuten Bauherren sind“, fasst Karsten Köhler, Geschäftsführer von PREFA Deutschland, das besondere Zusammentreffen in persönlicher Atmosphäre zusammen. Dieses Miteinbeziehen und die dadurch neu gewonnenen Insights wissen auch die teilnehmenden Architekten zu schätzen. So wie Patrick Neff von Neff Kuhn Architekten in Weinheim: „Für uns ist es sehr interessant, auch einmal selbst auf der Juryseite zu sein und zu erfahren, wie so ein Auswahlverfahren vonstattengeht.“

Beim Expertendialog in Grafenegg kamen Architekten und Experten aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Norwegen zusammen, um Objekte für die PREFARENZEN 2023 auszuwählen. Jürgen Jungmair erklärt der Expertenrunde etwas.

Maßgeschneiderte Lösungen, die ins Auge stechen

Die ausgewählten Projekte können sich wirklich sehen lassen: „Die vielen maßgeschneiderten Lösungen sind mir dieses Jahr besonders ins Auge gestochen“, gibt Christian Wirth, Leiter Objektberatung Österreich, Einblicke in die favorisierten Objekte. „Obwohl bei zahlreichen Gebäuden mit unseren Standardprodukten gearbeitet wurde, erhielten sie jedes Mal eine individuelle Anpassung. Das zeigt erneut die Möglichkeiten für kreative Umsetzungen und wie die Idee rund um die Flexibilität der Produkte bereits verinnerlicht wurde.“ Architekt Werner Nussmüller aus Graz spricht ganz allgemein die Errungenschaften beim Material- und Baustoffangebot an: „Wenn ich die PREFARENZEN Kalender und Bücher der letzten Jahre betrachte, sehe ich eine unglaubliche Vielfalt – und es wird immer intensiver und unterschiedlicher. Um diese Ideen umzusetzen, sind am Materialsektor sehr viele Lösungsmöglichkeiten entstanden, die jedes Jahr mehr werden.“

Ein Experte betrachtet den Farbfächer. Zu sehen sind drei Proben der drei Farben in Holzoptik: Eiche beige grau, Walnussbraun und Eiche natur.

Vorbildliche Planung, konsequente Umsetzung

Manche Dialogteilnehmer sind sogar vom hohen Norden angereist, so wie Sonja Fastenrath mit ihrer Kollegin Anne R. Bøthun vom Büro Link Arkitektur in Norwegen. Bei Sonja Fastenrath haben die eingereichten Projekte großen Eindruck hinterlassen: „Ich war sehr überrascht über die Vielfalt und dass immer wieder etwas Neues auftauchte.“ Diese Meinung teilt auch Architekt Thomas Schöpfer von den Architekten Grob Schöpfer in der Schweiz: „Es gibt viele gute Objekte, die extrem konsequent umgesetzt, sehr vorbildlich geplant und gebaut wurden. Es braucht vor allem mutige Bauherrschaften, die den Planern vertrauen und ihnen diese Aufgabe übertragen.“

Vier Expertinnen und Experten beraten sich zu den zwölf besten Projekten.

Apropos Mut, hier richten sich seitens PREFA eindeutige beherzte Botschaften an künftige Bauherren und Planer. „Ich wünsche mir viel Mut zu kreativen Lösungen, auch wenn es im ersten Moment Out of the Box und für uns überraschend ist. Nur mit den kreativen Ideen, die uns die Architektur bringt, können wir uns in der Industrie weiterentwickeln und für die Zukunft rüsten“, meint Christian Wirth. Karsten Köhler wünscht sich wiederum, dass „wir möglichst frühzeitig in die Planung, in die Ideen und Designwünsche miteinbezogen werden, damit wir von Anfang an unsere Unterstützung anbieten können.“ Das PREFARENZEN Architekturbuch und der Kalender 2023 werden Ende November in einem feierlichen Rahmen präsentiert. Um bereits jetzt die große Neugier etwas zu stillen, können unter www.prefarenzen.com laufend die aktuellen Objekte 2022 betrachtet bzw. das aktuelle Architekturbuch und der Kalender kostenlos bestellt werden.

Die Experten und Architekten stehen vor den zwölf auserwählten Projekten und lächeln in die Kamera.