Benoit Brisset war der Projektmanager des Handwerkbetriebs Glot Couverture, der für die Umsetzung verantwortlich war. Einfach war das Projekt nicht. Insgesamt stecken neun Monate Arbeit in diesem Objekt. Zu Spitzenzeiten waren drei 3er-Teams auf der Baustelle beschäftigt. Die Baustelle bot allerdings wenig Platz für die vielen Bauunternehmen, die gleichzeitig arbeiteten. „Wir mussten die Einzelteile in der Werkstatt vorbereiten und haben sie dann zur Baustelle gebracht. Wir haben versucht, so wenig Zeit wie möglich auf der Baustelle selbst zu verbringen“, erzählt Brisset. „Der Platz war eng und das Timing war wichtig.“ Bei der speziellen Form der spitzen, hohen Vordächer war viel Geschick und Erfahrung gefragt. Brisset und sein Team haben im ersten Schritt drei Prototypen erstellt. „Wir haben viel ausprobiert und getestet, um die optimale Ausführung zu finden“, berichtet Brisset. Es galt, den Entwurf in die nächste Dimension zu übertragen. „Die Zeichnungen waren in 2D. Wir mussten sie in 3D machen“, erzählt Benoit Brisset von der größten Herausforderung an diesem Projekt. Die Vordächer bestehen aus vielen ganz unterschiedlichen Flächen. „Jede ist anders“, so der Handwerker. Es war viel Fingerspitzengefühl und Tüftelei erforderlich, damit die einzelnen Teile am Ende perfekt zueinander passen. „An dem Punkt, wo die Teile aufeinandertreffen, haben wir erst gesehen, wie exakt wir gearbeitet haben“, so der zuständige Projektleiter. Heute strahlt das über 100 Meter lange Gebäude mit
Prefalz in einem wunderschönen Weiß.