Bernerhaus Buchs: Dreieck am Dreiländereck

Direkt am Dreiländereck gelegen, könnte die schweizerische Stadt Buchs kaum ein passenderes Umfeld für ein dreieckiges Gebäude bieten – mit dem neuen Bernerhaus schufen die Schweizer Architekten Kaundbe eine architektonische Hommage an seine geografische Lage. Ursprünglich hatten Thomas Keller, Mirko Schneeweiß und André Wille die Aufgabe, eine altmodische Einkaufspassage aus den 1970er Jahren zu sanieren. Herausgekommen ist ein topmodernes Mixed-Use-Building mit 13 Mietwohnungen und Gewerberäumen im Erdgeschoss. 

Massivbau mit Reptilienhaut

Die Buchser Einkaufspassage liegt direkt an der Haupteinkaufsstraße. Warum nicht das vorhandene Potenzial voll ausschöpfen und auch die als Parkplatz genutzte dreieckige Restfläche nutzen? Also entwarfen die Architekten für das neue Bernerhaus am Schäflisteig zusätzlich ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Und damit ein Paradebeispiel gekonnt urbaner Innenentwicklung

Der Neubau kombiniert solide Massivbauweise mit außergewöhnlicher Optik. Was zum einen an der kantenlos dreieckigen Gebäudeform liegt. Andererseits ist seine „schuppige Reptilienhaut“ aus kleinteiligen PREFA Wandschindeln in P.10 Hellgrau als gleichmäßig umlaufende Metallfassade ein echter Eyecatcher. Noch dazu eine gute Wahl, denn dank ihres Formats lassen sich die Wandschindeln auch im engen Radius verlegen und ermöglichen so die abgerundeten Ecken. „Direkt hinter unserem Gebäude beginnen traditionelle Schweizer Einfamilienhäuser und die sind bei uns geschindelt“, begründet Keller seine kreative Design-Entscheidung. 

Modernes Mixed-Use-Gebäude in Buchs mit markant gerundeter, dreieckiger Form und durchgehender Fassade aus PREFA Wandschindeln in P.10 Hellgrau. Die schuppenartige Aluminiumhaut umhüllt das Gebäude wie eine Reptilienstruktur und betont die fließenden Rundungen sowie die tief eingeschnittenen Balkone. Über dem massiven Sockel mit eleganten Betonarkaden wirkt die leichte, witterungsbeständige PREFA Fassade besonders ausdrucksstark. Präzise verlegte Aluminiumschindeln sorgen für eine homogene, langlebige und wartungsarme Gebäudehülle mit starkem Wiedererkennungswert.

Arkade auf Garage

Die optisch wie stofflich leichtfüßige Fassade bildet den perfekten Kontrast zum massiven Fundament aus Sichtbeton, das mit asymmetrisch geschwungenen Bögen die Arkaden des Erdgeschosses formt. Auch das ein Resultat effizienter Konzeption: Die Architekten nutzten die Stützen der unter dem Baugrund vorhandenen Tiefgarage zur Lastabtragung des Wohngebäudes. Dort, wo Außenwände und Stützen übereinander liegen, beginnen die Bögen des Sockelgeschosses. 

„Wir mussten beide Raster wirtschaftlich denken. So ergab sich die spannende Form der Bögen durch deren Überlagerungspunkte. Es war klar, dass das die einzigen Punkte sind, an denen wir die Lastabtragung machen können.“ Eine weitreichende Entscheidung, die auch die Fassade beeinflusste. „Es musste eine leichte Fassade sein, schon allein aus diesen statischen Rahmenbedingungen“, erklärt Thomas Keller seine Wahl einer Aluminiumfassade.

Teamfoto der Kaundbe Architekten in ihrem modernen Büro: Die drei Architekten stehen selbstbewusst vor ihren Arbeitsplätzen und technischen Unterlagen. Im Vordergrund liegen Planstapel und Projektmappen, im Hintergrund sind Computerbildschirme mit Konstruktionszeichnungen zu sehen. Die Szene vermittelt Kompetenz, Zusammenarbeit und technische Präzision – zentrale Werte bei der Planung und Umsetzung von Fassadenlösungen mit PREFA-Aluminiumprodukten.

Win-win-win!

„Architektonisch ansprechend, technisch eine große Herausforderung“, so Gabriel Landolt von Künzli Davos. Das Schweizer Traditionsunternehmen realisierte die schuppenartige Fassade und setzt seit Jahren auf die Qualität von PREFA: „Zum einen ist das Material sehr leicht und gleichzeitig witterungsbeständig. Optisch lässt sich eine homogene Oberfläche schaffen, die stilistisch zeitlos und besonders langlebig ist. Wie alle PREFA Produkte sind auch die in Buchs verwendeten Wandschindeln wartungsarm. Und das Aluminium lässt sich als Sekundärrohstoff nachhaltig recyceln.“ 

Porträt von Gabriel Landolt, Mitarbeiter der Künzli Davos AG, am Laptop vor einem großen Bildschirm, auf dem digitale Baupläne und Fassadendetails zu sehen sind. Auf dem Monitor sind technische Zeichnungen und Ansichten eines modernen Gebäudes mit schuppenartiger Fassade zu sehen, das mit PREFA Wandschindeln in der Farbe P.10 Hellgrau realisiert wurde. Die innovative Aluminiumfassade überzeugt durch ihr geringes Gewicht, ihre Witterungsbeständigkeit und ihre Langlebigkeit. Eine präzise Planung und die Verwendung hochwertiger PREFA-Produkte sind die Basis für eine formstabile, wartungsarme Gebäudehülle mit architektonischem Anspruch.

Präzision das A und O

Damit der beabsichtigte Effekt der Fassade maximal zur Geltung kommt, waren technische Details und präzise Verarbeitung das A und O: „Wenn die Unterkonstruktion nicht stimmt, multiplizieren sich die Unregelmäßigkeiten“, weiß Landolt über die Herausforderungen am Bau, bei dem man Aluminiumschienen auf punktuell im Beton befestigten Konsolen verwendete. Nur ein planebener Untergrund garantiert eine homogene Oberfläche aus einzeln montierten Schindeln – essenziell für die vielen Bögen und Rundungen des eckenlosen Bernerhauses. Die Kunst liegt bekanntlich im Detail. 

Bilder zum Download

Material: PREFA Wandschindeln in P.10 Hellgrau

Hier stehen weitere Bilder zum Download bereit.

Fotocredit: PREFA / Croce & Wir