KASTEELTJE HEIZEL: EINE ALTE BURG BIRGT MODERNEN OFFICE-KOMFORT

03.11.2016
Beim Kasteeltje Heizel in Strombeek Bever nahe Brüssel verbinden sich der Baustil des 19. Jahrhunderts mit moderner Office-Architektur made by PREFA. Die alte Villa im Stil eines Historismus-Schlösschens mit Burg-Elementen ist heute prägnantes, optisches Spotlight für einen modernen Bürokomplex. Eine futuristische PREFA Fassade aus Aluminium Wandrauten beweist, wie gut sich Klassik und Moderne verbinden lassen und einander ergänzen.

Eine Burg wars ja nicht“, schmunzelt Architekt Miguel van Campenhout über das Projekt in seiner Heimatstadt Grimmberger in Flandern, „eher ein Schlösschen mit Burgelementen", das den Villenstil des Endes des 19. Jahrhunderts in Flandern vielerorts prägte. „Kasteeltje“ – kleines Kastell, nennen die Belgier liebevoll diese Repräsentanten des 19. Jahrhunderts, in denen die industrielle Revolution und die belgische Kolonialmacht viele reich und - als Villenbesitzer - zu Burgherren machte. Was ehemals den Geschäftserfolg des Bauherren auch architektonisch repräsentierte, birgt heute, erweitert und spannend modern ergänzt, als Business-Park-Objekt wieder Platz für gute Geschäfte.

MODERNE ARBEITSPLÄTZE IN ALTEM GEMÄUER

Die kleine Burganlage in der Mitte der Gebäude sollte, aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustandes, eigentlich komplett abgerissen werden, sagt van Campenhout. Von der verfallenen alten Bausubstanz ist denn, außer der Fassade, auch nichts übrig geblieben. Aber das hat die belgischen Architekten zu kontroversiellen Special Effects inspiriert. „Die Vorgabe des Bauherren vier Etagen für eine Nutzung als Business Center unterzubringen und eine zweistöckige Tiefgarage damit zu verbinden hat uns ganz schon zu schaffen gemacht“, meint Campenhout, der eigentlich „lieber was Neues macht“, aber die komplexe Aufgabenstellung als Herausforderung annahm.

SPECIAL EFFECTS FÜR DIE FASSADE

Das Kasteeltje Heizel zeigt, dass man eine perfekte Balance zwischen alten Bauformen und ihren ausgeprägten Stilen und zeitgenössischen Materialelementen finden kann. „Gerade bei solchen Projekten muss man Traditionelles mit modernen Elementen und Werkstoffen konterkarieren, so sind wir auf die PREFA Wandrauten als neues Arbeitsmittel gekommen“, so van Campenhout. Die neuen Fassadenteile für den Office-Komplex sollten einfach großartig aussehen und sich von der alten Substanz architektonisch kontroversiell, aber harmonisch abheben, sich jedoch nicht von der Altsubstanz distanzieren. Eigentlich plante van Campenhout mehr Glas. „Aber dann sind wir auf die Metallvariante gestoßen und haben nach Möglichkeiten gesucht sie in das Gesamtkonzept zu integrieren. Weil wir möglichst immer etwas machen wollen, was wir vorher noch nie gemacht haben. Und natürlich wollen wir als leidenschaftliche Architekten vor allem Schönes erschaffen“. Die aus den acht PREFA Standardfarben ausgewählten P.10 anthrazitgrauen PREFA Wandrauten wurde nicht nur den technischen, sondern auch den ästhetischen Ansprüchen ideal gerecht.

FUNKTIONALITÄT IST SCHÖN

Die relativ kleinen Aluminiumwandrauten von PREFA eigneten sich ideal für die Kombination mit viel Glas - für lichtdurchflutete Büros und eine helle und moderne Arbeitsatmosphäre in fünf Büroeinheiten und mit großzügigem Platz für 60 MitarbeiterInnen. Der klare funktionelle Stil des Zubaus und der PREFA Fassade setzt die alte Villen-Fassade erst so richtig und ganz neu in Szene. „Wir fanden, dass die kleine „Burg“, ihre alte Form und der Stil einer längst vergangenen Epoche Respekt verdient, das hat unsere Überlegungen geleitet“.

NACHHALTIGKEIT ALS ENTSCHEIDUNGSKRITERIUM

„Die Entscheidung für die PREFA Wandrauten als Architekturelement hatte aber auch eine ganz praktische, nachhaltige Seite für den Bauherren“, sagt Campenhout. Denn wo herkömmliche Fassadenmaterialien nach wenigen Jahren erneuert oder zumindest instand gesetzt werden müssen, hält Aluminium fast wartungsfrei über Jahrzehnte und kann mit der Nachhaltigkeit des Materials punkten. Der robuste Werkstoff ist nicht nur langlebig und mit 2,8 kg/m2 besonders leicht, auch in Sachen Recycling ist Aluminium ein Vorzeigemetall. Bauxit, das dritthäufigste Element und häufigste Metall der Erde, das Rohmaterial für die Aluminiumproduktion, ist gesichert reichlich verfügbar, lässt sich im Recycling-Kreislauf  sortenrein entsorgen und beliebig oft und ohne Qualitätsverlust wieder aufarbeiten. PREFA verwendet als umwelt-verantwortliches Unternehmen für die Produktion von Dach- und Fassadenelementen Sekundär- bzw. recyceltes Aluminium. Und das bedeutet bis zu 95 Prozent Energieeinsparung gegenüber der Produktion von Primäraluminium.

STREIFEN, SCHUPPEN, SCHEINE

Während das Innenleben des Bürokomplexes des Kasteeltje Heizel von einem klaren modernen Look in Betonoptik diktiert ist, setzt die an sich wuchtige Fassade des Zubaus mit ihren großen Glasflächen durch die “Schuppenoptik” der PREFA Wandrauten überraschend kleinteilige Akzente. Die faszinierende Rautenform mit ihren kleinen, dezenten Details lässt den weißen Steinen der alten Fassade den Vortritt im Auftritt, fügt sich symbiotisch ins Gesamtbild und macht den Komplex zu einem charaktervollen Unikat.

Letztlich spricht auch die unkomplizierte Montage für PREFA, die ständig an der Optimierung ihrer Fassadensysteme arbeiten. Durch die integrierten Befestigungsleisten können die Fassadenelemente rasch und kostengünstig montiert werden. Das wiederum freut den Bauherren und den Architekten, denn Zeit ist in den Büroräumen des Kasteeltje Heizel damals wie heute Geld.

PRODUKTBOX PREFA WANDRAUTE 20 X 20

MATERIAL
Beschichtetes Aluminium in acht standardfarben 0,7 mm stark, Zweischicht-Einbrennlackierung oder Pulverbeschichtung bei Sonderfarben
BEFESTIGUNG
1 Stk. Rillennagel pro Wandraute = 25 Rillennägel pro m2
GEWICHT
2,8kg/m²
VERLEGUNG
Vollschalung mind. 24 mm
GRÖSSE
20 x 20 cm in verlegter Fläche

ARCHITEKTEN-EMPFEHLUNG:

„Die an sich wuchtige Fassade des Zubaus mit ihren großen Glasflächen setzt durch die “Schuppenoptik” der PREFA Wandrauten überraschend kleinteilige Akzente. Die faszinierende Rautenform mit ihren kleinen, dezenten Details lässt den weißen Steinen der alten Fassade den Vortritt im Auftritt, fügt sich symbiotisch ins Gesamtbild und macht den Komplex zu einem charaktervollen Unikat“. 

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