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01.09.2010

Interview mit dem Geschäftsführer der PREFA Gruppe

Neuer Geschäftsführer setzt auf "PREFA Spirit"

Bereits zum 1. März hat Mike Bucher die Geschäftsführung der PREFA übernommen. Im Interview erklärt der gebürtige Schwarzwälder was ihn an PREFA reizt, wo er Potenziale für die Zukunft sieht und warum er mit seiner Frau und den beiden Töchtern nach Österreich umzieht:

Herr Bucher, wie haben Sie sich nach dem ersten halben Jahr bei PREFA eingelebt?

Sehr gut. Von der ersten Sekunde an bin ich von den Kollegen in Marktl, aber auch an allen anderen Standorten und von Kunden sowie Geschäftspartnern sehr freundlich empfangen worden. In der Anfangsphase sind viele Menschen, Produkte und komplexe Themen kennenzulernen und zu verstehen. Nach sechs Monaten habe ich aber bereits einen ganz guten Überblick und jede Menge Ideen.

Bevor wir auf die Ideen eingehen, Herr Bucher, was hat Sie überhaupt an PREFA gereizt?

PREFA kannte ich natürlich bereits vorher. Als die mögliche Aufgabe an mich herangetragen wurde, habe ich logischerweise etwas genauer recherchiert. Mir ist sofort die Mischung aus der starken Marke und dem ungeheuren Potenzial aufgefallen. Dies gepaart mit den Vorteilen, die ein mittelständisches Unternehmen im Familieneigentum mit sich bringt, hat mich fasziniert.
Ich habe dann den Eigentümer Dr. Cornelius Grupp kennengelernt. Mit ihm habe ich lange und intensive Gespräche geführt und sehr schnell festgestellt, dass wir in den wesentlichen Punkten gleiche Sichtweisen haben und die Chemie zwischen uns stimmt. Somit war der Weg frei für die Klärung im Familienrat.

Und was hat die Familie entschieden? Siedelt sich die Familie in Marktl an oder bleibt sie in Deutschland?

Das war ein ganz klarer Teil der Entscheidung. Wenn ich die Herausforderung annehme, dann nur aus unmittelbarer Umgebung und mit Familie. Für mich war von Anfang an klar, ich muss das Umfeld spüren und die örtliche Zeitung lesen.
Wir bauen bereits in der Region ein Häuschen und hoffen auf den Einzug vor Weihnachten. Somit ist die Familie nun quasi schon auf dem Weg ins Traisental.

Welche Stationen haben Sie vor PREFA durchwandert?

Zuvor war ich bei Geze International, einem der weltweit führenden Hersteller für Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik, als einer der Geschäftsführer für den internationalen Vertrieb tätig. Von A wie Austria, über I wie Indien bis Z wie Zypern war ich für eine sehr interessante Mischung an Märkten und Kulturen zuständig.
Davor war ich als Leiter Export bei Creaton für einen wesentlichen Teil des Umsatzes verantwortlich. Aus dieser Zeit gibt es natürlich schon eine gewisse Affinität zum Dach. Ziemlich genau heute starte ich in mein zwölftes Jahr in der Baubranche.

PREFA hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Wo sehen Sie Potenziale? Was sind die eingangs genannten Ideen?

PREFA hat erfreulicherweise viel Potenzial und daher haben wir bereits mehr Ideen als Zeit, diese umzusetzen. Das werte ich als äußerst positiv. Insbesondere in unseren Bereichen Fassade und Solar haben wir noch viele Möglichkeiten. Da sind wir erst am Beginn unserer Reise. Bereits vor zwei Monaten haben wir intern einen noch größeren Fokus auf das Thema Innovation gelegt. Sie können schon gespannt sein auf die neuen Produkte, die wir gerade entwickeln und dann pünktlich zum Jahresbeginn 2011 präsentieren werden.
Insgesamt möchten wir PREFA noch kundenorientierter ausrichten. Das wird deutlich spürbar werden.

Wie sehen Sie die Weiterentwicklung in neuen Märkten?

Neue Märkte möchten wir selbstverständlich erschließen. Dazu werde ich meine internationale Erfahrung einbringen. Wir denken bereits über verschiedene Länder nach. Allerdings möchten wir den Ausbau mit Substanz und Langfristigkeit angehen. Zudem haben wir in den Ländern, in welchen wir bereits tätig sind, eben noch viel Potenzial, unsere Präsenz weiter auszubauen.

Zum Abschluss eine Frage zum ersten Eindruck: Was ist Ihnen bei PREFA als Erstes aufgefallen?

Nicht nur aufgefallen, sondern beeindruckt hat mich der „PFEFA Spirit“. Wir haben aus meiner Sicht eine enorm große Anzahl an Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern, die mit und für PREFA leben, die das Produkt und die Marke lieben und jeden Tag aufs Neue ihre Begeisterung für PREFA zeigen. Auf diesen ersten Eindruck, der sich in den vergangenen sechs Monaten immer weiter bestärkt hat, setze ich. Mit dieser gemeinsamen Leidenschaft können wir viel erreichen.

Hier können Sie sich ein Foto von Mike Bucher downloaden.

Hier können Sie sich die entsprechende Presseaussendung downloaden.